1. Startseite
  2. Politik
  3. Deutschland
  4. Kirche: Schulz verurteilt Populismus und Trumps Affront in Brüssel

Inhalt bereitgestellt von
KircheSchulz verurteilt Populismus und Trumps Affront in Brüssel
0
  • Startseite
  • Teilen
  • Kommentare
  • E-Mail
  • Mehr
  • Twitter
  • Drucken
  • Fehler melden

    Sie haben einen Fehler gefunden?

    Bitte markieren Sie die entsprechenden Wörter im Text. Mit nur zwei Klicks melden Sie den Fehler der Redaktion.
Kirchentag, Brandenburger Tor, Angela Merkel, Diskussionsrunde, CDU, SPD-Vorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm, Renke Brahms, Berliner Dom, Glaubwürdigkeit, Reinhard Marx, Wallonerkirche, Sigmar Gabriel, Barack, Twitter, Tagesbesucher, EKD, Ökumene, Elbwiesen, Außenpolitik, Deutschland, Martin Schulz, Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten, Brüssel, Eklat, Wahlkampf, Methode, Affront, Bundestagswahlkampf, Populisten, Pauschale, USA
dpa/Maurizio Gambarini Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz nimmt am 25. Mai am Empfang Arbeitskreis Christinnen und Christen in der SPD-Zentrale teil.
Politik müsse glaubwürdiger werden, fordert SPD-Chef Schulz auf dem Kirchentag. Sonst folgten ein Vertrauensverlust und Populismus, wie ihn US-Präsident Trump praktiziere. Dessen Umgang mit Deutschland und Europa verurteilt Schulz als vollkommen inakzeptabel.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat den aggressiven Umgang von US-Präsident Donald Trump mit Deutschland und Europa klar verurteilt und einen Bundestagswahlkampf ohne Populismus gefordert.

Trumps Umgang mit demokratisch gewählten Bündnispartnern auf dem Nato-Gipfel in Brüssel sei nicht hinzunehmen, sagte Schulz bei einer Kirchentagsdebatte im Berliner Dom. „Solch eine demütigende Behandlung ist zurückzuweisen, so etwas braucht man nicht zu akzeptieren.“

Mit seiner aggressiven Kritik hatte Trump in Brüssel am Donnerstag für einen Eklat gesorgt: Er warf der Mehrzahl der Nato-Mitgliedsstaaten unzureichendes militärisches Engagement vor. Die mangelnde Beteiligung vieler Staaten sei „nicht fair“ gegenüber den amerikanischen Steuerzahlern.

Schulz verurteilte auch die populistischen Methoden, mit denen Trump an die Macht gekommen sei. „Was in den Vereinigten Staaten im Wahlkampf passiert ist, darf uns in Deutschland nicht passieren“, sagte Schulz. Was geschehe, wenn Menschen mit solchen Methoden an die Macht gelangten, könne man seit Jahresbeginn in den USA beobachten. „Keine politische Kraft darf zu keiner Zeit falsche Nachrichten verbreiten“, betonte Schulz.

Mit Blick auf den bevorstehenden Bundestagswahlkampf warb Schulz für einen Schulterschluss gegen Populismus. Pauschale Verurteilungen von „denen da oben“ und den Medien erodierten die Fundamente der Demokratie. „Wer gegen unsere Demokratie vorgeht, gegen den müssen wir vorgehen.“ Politik müsse sich um mehr Glaubwürdigkeit bemühen. Ansonsten führe fehlendes Vertrauen zu Misstrauen, Misstrauen zu Angst und die wiederum zu Hass, den Populisten instrumentalisieren könnten.

US-Wahl - Trump lügt über Neuauszählung: Millionen stimmten "illegal" für Clinton

FOCUS Online/Wochit US-Wahl - Trump lügt über Neuauszählung: Millionen stimmten "illegal" für Clinton

dpa
 

Vielen Dank! Ihr Kommentar wurde abgeschickt.

Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Als registrierter Nutzer werden Sie automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Ihr Kommentar freigeschaltet wurde.

Artikel kommentieren Netiquette | AGB
Bitte loggen Sie sich vor dem Kommentieren ein Login
Überschrift Kommentar-Text
Leser-Kommentare (1)

28.05.2017 | Michael Lied

Endlich

"keine politische Kraft darf zu keiner Zeit falsche Nachrichten verbreiten". Darauf habe ich schon ewig gewartet. Das ist die totale Wende in der Politik. Kompetent, ehrlich, gesagt, getan. Für das Wahlvolk (die Demokraten) bricht dann ja auch ein neues Zeitalter an. "Wer gegen unsere unsere Demokratie vorgeht, gegen den müssen wir vorgehen." Siehste, geht doch. Man hat also doch noch gute Chancen bei einer Wahl Einfluss zu nehmen.

Antwort schreiben
 
HINWEIS: Sie waren einige Zeit inaktiv.
Ihr zuletzt gelesener Artikel wurde hier für Sie gemerkt.
Zurück zum Artikel
Lesen Sie auch
Fotocredits:

Byron Purvis/AdMedia/ImageCollect, Rhein-Kreis Neuss, FOCUS Online/Wochit (3), dpa/Sven Hoppe, dpa/Kay Nietfeld, dpa/Arno Burgi, dpa/Peter Kneffel, dpa/Lino Mirgeler, dpa/Bernd Wüstneck, sparwelt.de, dpa, dpa/Friso Gentsch (2), Porsche (2), dpa/Andrea Warnecke, dpa/Patrick Pleul, dpa/Carmen Jaspersen, Screenshot Eurosport, Econa, dpa/Robert Schlesinger, Landkreis Südliche Weinstraße, dpa/Franziska Kraufmann, Otto, FOCUS Online (2), Huffington Post, AP (2), FOCUS Online, The Weather Channel, dpa, dpa/Rui Vieira, dpa/Sophia Kembowski (2), David Giesbrecht/Netflix, dpa/Daniel Reinhardt, dpa/Carsten Rehder, dpa/Pablo Martinez Monsivais, dpa/Jens Kalaene, Sparwelt (2), Colourbox.de, dpa/Maurizio Gambarini
Alle Inhalte, insbesondere die Texte und Bilder von Agenturen, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur im Rahmen der gewöhnlichen Nutzung des Angebots vervielfältigt, verbreitet oder sonst genutzt werden.
© FOCUS Online 1996-2017
Datenschutzinfo